CSSv5.0.0 de:Konfiguration der Konnektoren

Aus Cryptshare Documentation
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Archivierung - Konnektoreinstellungen

Allgemeine Einstellungen

Ausgenommen vom Legacy-Konnektor verwenden alle Konnektoren die Selben Grundeinstellungen:

  • Das Zielverzeichnis
  • Den Schreibsuffix
  • Den 'Bereit'-Suffix
  • Den 'Archiviert'-Suffix

Dateinamen-Suffixe

Einige Archivierungssysteme unterstützen Dateinamens-Suffixe. Auf diesem Weg können die interagierenden Systeme über den aktuellen Zustand der Archivierung informiert werden.

Einstellung Zweck Beispiel
Zielverzeichnis Das Zielverzeichnis in welches die Archivierungsinformationen geschrieben werden. C:\cryptshare3_archive
Schreibsuffix Dieser Suffix wird verwendet solange Cryptshare dabei ist Archivierungsdaten zu schreiben. Archivierungssysteme können auf diesen Suffix prüfen um zu prüfen ob auf die betroffene Datei zugegriffen werden kann oder nicht. Ein Transfer wird durchgeführt welcher die Datei 'geheimdokument.docx' enthält.

Während die Datei geschrieben wird, erhält Sie den Namen 'geheimdokument.docx.myWriteSuffix.

'Bereit'-Suffix Dieser Suffix wird verwendet sobald Cryptshare mit dem schreiben einer Datei fertig ist und diese für die Archivierung bereitsteht. Das Archivierungssystem kann die Datei nun verarbeiten. Ein Transfer wird durchgeführt welcher die Datei 'geheimdokument.docx' enthält.

Das Archivierungssystem verarbeitet die Datei sobald der Dateiname 'geheimdokument.docx.myReadySuffix lautet.

'Archiviert'-Suffix Dieser Suffix wird durch das Archivierungssystem selbst vergeben. Wurde eine Datei mit diesem Suffix versehen, so wird Cryptshare während der nächsten Aufräumphase diese Datei wieder vom System entfernen. Ein Transfer wird durchgeführt welcher die Datei 'geheimdokument.docx' enthält.

Das Archivierungssystem hat die Datei archiviert und in 'geheimdokument.docx.myArchivedSuffix umbenannt. Cryptshare entfernt die Datei mit der nächsten Ausführung des Cleanup-Tasks.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Cryptshare nur dann archivierte Dateien entfernt sofern diese mit dem 'Archiviert'-Suffix versehen wurden.


Secure Copy Einstellungen

Im Gegensatz zu den anderen Konnektoren gibt es beim SCP-Konnektor zusätzliche Einstellungen

Bitte beachten Sie, dass SCP nur funktioniert wenn der Remoteserver als SCP-Server eingerichtet ist. Dies ist standardmäßig auf Linux-Hosts der Fall.


Host Konfiguration

Definiert den Remoteserver mit dem der Konnektor eine Verbindung aufbauen soll. Sie können entweder eine IP-Adresse oder den Hostnamen angeben. Der Standardport ist Port 22 welcher in Ihrem Firewalleinstellungen freigegeben sein muss.

Bekannte Hosts

SCP basiert auf dem SSH Protokoll. Wird eine Verbindung zu einem Host aufgebaut so wird dieser Host über einen sogenannten 'Fingerprint' identifiziert. Damit zukünftige Verbindungen zu diesem Host aufgebaut werden können muss dieser Fingerprint zuerst importiert werden. Wenn Sie den Fingerprint kennen, so können Sie diesen manuell hinzufügen, oder Sie können das automatische Importfeature nutzen welches aufpoppt sobald Sie auf 'Verbindung testen' klicken und eine Verbindung aufgebaut werden konnte.

Die Archivierung über den SCP-Konnektor schlägt fehl wenn der Fingerprint für den Remotehost vorher nicht importiert wurde.


Authentifizierungsverfahren

Der SCP-Konnektor erlaubt zwei Authentifizierungsverfahren. Ein Standard-Passwortverfahren sowie eine Public-Key-Authentifizierung. Die meisten SCP-Server haben standardmäßig das Passwort-Authentifizierungsverfahren aktiviert.

Um das Public-Key Authentifizierungsverfahren verwenden zu können müssen Sie zuerst Ihren SCP Server dementsprechend eingerichtet haben. Bitte besuchen Sie unsere Knowledgebase für detaillierte Anweisungen.


Bereinigung von Dateinamen

Wenn Dateien während der Archivierung mit einem Namen der kein gültiger Dateiname ist auf der Festplatte gespeichert werden, wird dieser bereinigt. Dies bedeutet, dass Sonderzeichen durch Unterstriche ersetzt werden und der Dateiname auf 200 Zeichen ohne das Archivierungssuffix, begrenzt wird wenn der Dateiname zu lang ist. Wenn mehrere Dateien mit dem gleichen Namen existieren, wird vor der Dateiendung ein numerischer Zähler angehängt (z.B. "foo.txt" wird zu "foo1.txt").